Ein Brautkleid mit flammend rotem Schleier, Safari-look und Tennisröckchen aus Satin – die Absolventinnen der Privaten Modeschule Düsseldorf zeigten am Wochenende ihre Abschlusskollektionen auf dem Laufsteg im Stahlwerk.

Im Rahmen der neuen Messe „Düsseldorf Designer Days“, die mitinitiiert wurde von Aytunc Sular, Inhaber der Modelagentur „A One Models“, machte die Modeschule den Auftakt. Den 21 Absolventinnen war das Thema freigestellt. Entsprechend vielfältig waren die Entwürfe: Mal bunt und auffällig, mal puristisch in schwarz-weiß gehalten wie bei Melanie Knaepper. „Ich trage auch selbst gern schlichte und klassische Schnitte“, sagte die 26-Jährige. Doch was so einfach aussah, war aufwendig zu nähen: Denn die Nähte sollten nicht sichtbar sein. Ein Faible für Drapierungen und auffällige Ausschnitte an Hosen, Röcken und Kleidern gab es bei vielen zu sehen. Bei Jaqueline Edling waren es Volants in braun und pink, bei Olga Lozhenitsyna Wasserfallausschnitte und glockige Hosentaschen. Jungdesignerin Natacha Zossoungbo zeigte ihre afrikanisch angehauchte Kollektion in Kombination mit schweren Strickteilen, die wie Zöpfe geflochten sind.
„Geflochtenes, das erinnert mich an meine Heimat“, sagte Zossoungbo. Auch die jüngeren Semester kamen zum Zuge. Mit Kindermode im Marinestil begeisterten die Viertsemester ebenso wie die kleinen Models, die mit gekonnter Lässigkeit über den Laufsteg spazierten. Neues Leben mit Farbe und asymmetrischen Schnitten hauchten die Drittsemester klassischen Blazern ein.

Quelle: Rheinische Post 30.01.2012

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Anspruchsvoll:

"Ein Modedesigner muss
ein Architekt für den Schnitt,
ein Bildhauer für die Form,
ein Maler für die Farben,
ein Musiker für die Harmonie
und
ein Philosoph für den Stil sein."

(Christobal Balenciaga)

Lebensfroh:

"Mode ist wichtig!

Sie macht das Leben schöner und ist jede Mühe wert – wie alles, das Freude bereitet."

(Vivienne Westwood)